Fins – Dreamer

Vor einigen Wochen haben wir euch erstmals Fins vorgestellt – jetzt ist es soweit. Mit Dreamer erscheint das Debütalbum der noch jungen Band. Ob damit der große Durchbruch erreicht wird, stellen wir mal außer Frage. Aber immerhin waren die Musiker schon bei Jan Böhmermann im Neo Magazin zu Gast. (Link)

Musikalisch erinnert Dreamer, und das auch bewusst, stark an die 80er. Zeitgemäß ist das Album trotzdem, die Mischung aus Vergangenheit und Gegenwart kreiert ihren ganz eigenen Charakter. Mit einem Kontrast aus Dancehall-Hits und Indie-Kuschel-Songs, der es in sich hat, versuchen Fins ihre Hörer von sich zu überzeugen. Die Mischung klingt skurril, doch sie funktioniert. Die sanften Indiehits begeistern genauso, wie auch die flotteren  Titel, die quasi nach der Tanzfläche schreien.

Fins ist definitv eines der Beispiele dafür, dass die Besetzung einer Band nicht unbedingt deren Charakter ausmacht. Vielmehr ist es die Art und Weise, wie sich jeder einzelne Musiker in den Sound der Band einfügt und somit zum Gesamtbild beiträgt. Und das funktioniert hier ziemlich gut, der Gesang passt zu den Synths, die Drums passen zu Gitarre. Und alles in einen Topf geworfen ergibt eine souveräne Platte.

Mit ihrem, im ersten Moment etwas ungewöhnlichen Sound, überzeugt die Band mit ihrem Debütalbum. Und liefert eine interessante Mischung aus Retrospektive und  Gegenwart. Uns gefällt das – doch überzeugt euch selbst!

 

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Tourdaten:

19.01.2016 DE MAINZ Schon Schön
20.01.2016 LU LUXEMBURG De Gudde Wellen
05.02.2016 DE BERLIN Musik & Frieden
06.02.2016 DE HAMBURG Sky Bar
11.02.2016 DE MÜNCHEN Milla
12.02.2016 DE STUTTGART Schocken
13.02.2016 DE KÖLN Underground

 

Homepage: http://finsmusic.com/

Facebook: https://www.facebook.com/ListenToFins/

 

Lars Junker

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Lars Junker

Gründer hier. Indie-Kram, gerne auch mal leise, manchmal laut. Vinyl und Kaffee.