Kitty Solaris – Silent Disco

Mit Silent Disco steht nun immerhin schon Album Nummer fünf von Kitty Solaris in den Läden. Doch die Künstlerin macht nicht nur Musik, sondern betreibt „nebenbei“ auch noch ihr eigenes Label Solaris Empire, hostet ihre eigene Radioshow und vieles mehr.

Aufgenommen wurde das Album in den Berliner Lovelite Studios, der größte Teil der Songs ist live und zu zweit eingespielt. Unterstützung findet das Album zeitweise durch Trompetenklänge, eine Violine und Backgroundvocals.

Doch ansonsten ist Silent Disco relativ minimal gehalten. Schlagzeug, Vocals und Gitarre stellen für viele Songs die fundamentale Basis dar, alles Weitere dient im Prinzip dem Feinschliff.

Einzuordnen ist Silent Disco irgendwo zwischen Indiepop, Disco und Akkustik. Und bietet damit eine erstaunlich abwechslungsreiche Mischung. „Smalltalk“ liefert zum Beispiel eine emotionale Tiefe, die sich auf einem schmalen Grat zwischen Freude und Trauer bewegt. Der Song „Silent Disco“ bildet quasi das Gegenstück – fast schon elektronisch wirkend lädt dieser zum Tanzen ein, und beweist sich vor allem über seine vom Groove durchfluteten Instrumentals als würdiger Namensgeber für das Album.

Silent Disco klingt ziemlich genau so, als ob Kitty Solaris genau das tut, worauf sie Lust hat. Und das ist auch gut so. Die Lieder klingen sehr ungezwungen und abwechslungsreich, die Platte bietet eine relativ große Vielfalt. Album Nummer 5 ist der Berlinerin durchaus gelungen.

 

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Lars Junker

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Lars Junker

Gründer hier. Indie-Kram, gerne auch mal leise, manchmal laut. Vinyl und Kaffee.