Interview: Amber Run

Amber Run haben mit “Philophobia” ihr drittes Album auf den Markt gebracht. Die Briten führen ihre Hörer mit zehn Songs durch eine philosophische Reise zum Thema Liebe mit all ihren Facetten und den dazugehörigen Ängsten. Die Band hat uns zur neuen Platte via E-Mail einige Fragen beantwortet.

Euer neues Album heißt “Philophobia” – die Angst vor der Liebe. Warum habt ihr genau dieses Thema für euer neues Album ausgewählt?

Wir nutzen Musik als eine kathartische Erfahrung, um die Gefühle rauszulassen, die wir in diesem Moment fühlen. Das Thema des Albums ist ein Produkt daraus. Liebe ist so ein wichtiger Teil des Lebens und niemand sollte das Gefühl haben, sich vor ihr verstecken zu müssen.

Warum glaubt ihr, haben Menschen Angst vor der Liebe?

Manchmal ist es schwer. Freundschaften und familiäre Bindungen erfordern manchmal viel Arbeit. Den Partner zu lieben und diese Liebe zu akzeptieren ist nicht immer einfach. Es ist eine beängstigende Sache sich selbst aufzugeben und zu erlauben verletzlich zu sein.

Hat sich eure Meinung/Anschauungsweise während der Produktion des Albums verändert und habt ihr Antworten oder neue Impulse gewinnen können?

Definitiv. Während des zweiten Albums waren wir sehr verbittert. Aber wir haben es da durchgeschafft und zelebrieren dies sozusagen mit diesem Album. Wir haben keine Angst mehr. Wir lieben es das zu tun und ich denke, dass sich in diesem Album eine Offenbarung wiederspiegelt.

 „Neon Circus“ handelt von der Handysucht. In welcher Verbindung stehen Angst und Handysucht?

Angst ist auf eine Art ein Resultat der Handysucht. Handys sind offensichtlich natürlich toll, aber das Leben eines anderen zu verfolgen, das nur für Social Media erzeugt wird, ist einfach nur schrecklich. Es ist nicht real, niemand kann jederzeit so glücklich sein und es kann zu wirklich schlechten Phasen führen.

Welche Unterschiede gibt es, neben dem Thema, zwischen den vorherigen Alben und „Philophobia“?

Dieses Album ist das positivste, das die Band sowohl musikalisch, als auch mental gemacht hat. Wir wollen unsere Musik mit den Fans teilen und das Album nutzen, um näher an sie heranzutreten.

Foto: Pressefreigabe

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Julia Kimmerle

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Julia Kimmerle

Musikliebhaberin. Bevorzugt alles mit und um Rock.